+++ Bärlauchjagd ++ im Wald ++

Heute gehen wir auf die Jagd. Die Bärlauchfelder im Lehmsieker Wald zwischen Winnert und Schwabstedt sind unser Revier. Schnell werden wir fündig. Im Halbschatten des Waldes – noch ganz ohne Blätter an den Bäumen – liegen tief und feucht die Bärlauchfelder. Er ist noch ganz frisch, wenige Tage später wird man schon am Geruch in der Luft den Bärlauch erkennen. Pro Pflanze soll man nur wenige Blätter zupfen, warum – das weiß keiner so genau. Es ist so im Überfluß da, dass das auf jeden Fall nicht schwer fällt.

Eine Kröte hüpft verschreckt vor mir weg und ich sammle mein Beutelchen voll mit Bärlauch. Mein Grinsen und meine Zufriedenheit wird immer größer – macht einfach Spaß – und erinnert mich an Kindertage, wo man den süßen Saft der Taubnesseln am Wegesrand ausgelutscht hat. Es ist einfach toll, mitten in der Natur, Nahrung zu finden. Unser Fokus liegt ja normalerweise ausschließlich auf dem Supermarkt und heute erinnere ich mich mal wieder dran, wie toll es ist, selber zu ernten.

Zuhause koche ich eine feine Suppe und mache aus den restlichen Blättern ein Pesto, das ich in alte Marmeladengläser abfülle. Die stehen jetzt im Kühlschrank und so kann ich jedes Gericht mit ein paar Löffeln verfeinern.

Bärlauchfeld im Lehmsieker Wald
Erntezeit für das "In-Gemüse": BÄRLAUCH

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