Interview +++ mit Ole Maibach +++++

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Moin Ole, wie bist Du zur Musik gekommen und was fasziniert Dich an der Kombination aus Gesang und Gitarre?

Seitdem ich denken war es schon immer mein Traum auf der Bühne zu stehen und vor richtig vielen Leuten abzurocken. Gitarre erschien mir dafür als das richtige Instrument. Blockflöte wäre mir zu langweilig gewesen, ich wollte nicht nur einzelne Töne spielen, sondern wie meine damaligen Heroes Linkin Park fette Soundteppiche produzieren. Zuerst hatte ich viele Jahre klassischen Gitarrenunterricht und habe mir dann nebenher sämtliche Rockstücke auf der E-gitarre draufgeschafft.
Ich habe dann auch an eigenen Ideen und Songs gebastelt und gründete mit Freunden eine Band, in der ich die Gitarrenparts übernahm. Schnell habe ich aber dann gemerkt, dass ich nicht einfach “nur” Gitarre spielen, sondern vorne stehen und singen wollte. Nun bin ich, was den Musikstil angeht, ein wenig ruhiger geworden, aber es ist die Musik, die ich machen will und der Stil, der zu den entstandenen Songs passt, nämlich Pop. Die Gitarre ist einfach ein sehr viels[a]itiges Instrument, das nicht zu schwer ist um es überall mit hin zu nehmen und mit dem man den Gesang wunderbar begleiten kann.

Du wurdest in Husum in der Krämerstraße entdeckt. Wie waren Deine ersten Schritte vor Publikum und wie ist es jetzt?

Zuerst war ich natürlich sehr schüchtern und bin sogar mit Sonnenbrille aufgetreten, in der Hoffnung, dass mich keiner sieht. Ich hatte Angst vor der Reaktion der Leute, weil die Straße, ein sehr ehrliches Publikum ist und es ja eine ganz andere Situation ist als wenn Leute extra zu meinem Konzert kommen. Zum Glück kamen meine Songs ganz gut an und hinzu kam, dass mich gleich am ersten Tag auf der Straße ein Hamburger Produzent anquatschte, der zufällig mit Familie in Husum Urlaub machte und mir anbot ein paar von meinen Songs in einem Hamburger Studio aufzunehmen. So ein irrer Tag hat mich dann natürlich beflügelt und so habe ich dann immer öfter auf der Straße gespielt (dann auch ohne Sonnenbrille). Mittlerweile habe ich dadurch ganz gutes Selbstvertrauen auf der Bühne und blühe da erst richtig auf!
Lucky Man Album Cover
Was ist für Dich das Besondere an Husum und Nordfriesland? Was ist Dein persönlicher Insidertipp für die Region?

Husum ist einfach eine wunderschöne Stadt. Ich merke das immer, wenn ich ab und zu mal wieder in meiner alten Heimat bin und am Hafen sitze. Mein persönlicher Insidertipp für die Region ist der Tetenbüll Spieker. An schönen Sommertagen, kann man dort baden und hat den besten Blick auf Husum, Nordstrand und den Sonnenuntergang.

Wie viel von Dir steckt in den einzelnen Songs?

Jede Menge. In den Texten verarbeite ich eigene Erfahrungen aus dem Leben und der Liebe. Das Songtexten ist für mich die kostenlose “Therapiestunde”. Manchmal werde ich aber auch durch Probleme von Freunden inspiriert, oder wenn ich mir beim Straßenmusik machen die Leute ansehe und mich frage, wo sie her kommen und wo sie hingehen. Und die Musik und die Arrangements sind eben so wie ich gerade Lust auf sie habe.

Dein Album “Lucky Man” ist gerade raus und am 8.11.2013 spielst Du im Husumer Speicher. Worauf dürfen wir uns in Zukunft noch freuen?

Das ist natürlich erst der Anfang! Es ist Traum, ganz viele ausverkaufte Konzerte zu spielen, vor vielen treuen Fans, meine Songs im Radio rauf und runter gespielt werden und dass ich irgendwann einmal von meiner Musik leben kann.

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